Maritime Wirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern

Mecklenburg-Vorpommern bietet mit der langen Küste der Ostsee perfekte Möglichkeiten für Existenzgründer im Bereich maritime Wirtschaft.

Maritime Wirtschaft in MV – Branche mit Potenzial

Das nördlichste Bundesland Deutschlands kann nicht nur im landwirtschaftlichen und touristischen Bereich eine positive wirtschaftliche Entwicklung für sich verbuchenAuch die maritime Wirtschaft spielt in MV eine wichtige Rolle.  

Dazu tragen vor allem diese Kernfaktoren bei: 

  • Insgesamt 13 gut ausgebaute Hafenstandorte 
  • 381 Kilometer lange Außenküste 
  • Viele Grundstücke in Hafennähe verfügbar  
  • Kurze Entfernungen zu Ämtern und Behörden 
  • Zahlreiche ortsansässige Beratungsunternehmen für den Aufbau Ihres Vorhabens

Maritime Wirtschaft – Mecklenburg-Vorpommern hat viel zu bieten

Nicht zuletzt aufgrund der langen Außenküste sowie zahlreichen Hafenstandorte ist Mecklenburg-Vorpommern ein weltweit gefragter Standort für die Produktion und den Export verschiedenster maritimer Güter. Hier werden unter anderem luxuriöse Yachten, internationale Kreuzfahrtschiffe und die dazugehörigen Maschinen gebaut.  

Präzise Fertigungstechniken und modernste Verfahren sichern bereits seit vielen Jahren die wirtschaftliche Grundlage der Region – ergänzt werden die bestehenden Unternehmen von zahlreichen Zulieferern mit langjähriger Expertise in der maritimen Wirtschaft. Von jedem Hafen aus werden verschiedenste osteuropäische und skandinavische Länder mit unterschiedlichen Gütern beliefert. Für die regionale Industrie ist die Lage daher ein wirtschaftlich und vor allem für die Existenz der Unternehmen bedeutender Faktor.  

Branchenspezifische Forschung, Entwicklung und Fertigung in MV

Die maritime Wirtschaft in MV erstreckt sich auf viele Bereiche. Da wären zunächst die logistischen Dienstleistungen, die besonders durch die vielen Häfen gut zu koordinieren sind. Neben Yachten und Schiffen werden auch die entsprechenden Antriebe – beispielsweise Propeller oder Solarmodule – in Mecklenburg-Vorpommern gefertigt. Liebherr als weltweit tätiger Konzern, der unter anderem Kräne und die größten Muldenkipper der Welt herstellt, hat in Rostock ebenfalls ein großes Zweigwerk. Hier werden vor allem sogenannte Hafenmobilkräne gefertigt, die zum einen an den Häfen in MV, aber auch an weiteren Standorten eingesetzt und von Rostock aus verschifft werden.  

Die maritime Wirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern profitiert jedoch nicht nur von der Lage in Küstennähe. Hinzu kommen das attraktive Umfeld für Unternehmen und die zahlreichen Förderprogramme. Besonders für Marktneuheiten und junge Innovationen werden vom Land große Fördersummen bereitgestellt, die für den Aufbau und die Entwicklung der Unternehmen genutzt werden.  

Auch der Bereich Forschung und Entwicklung spielt in Mecklenburg-Vorpommern eine wichtige Rolle – hier ein paar Beispiele: 

  • Zahlreiche Verbundforschungsprojekte mit ortsansässigen Forschungsinstituten, zum Beispiel der Fraunhofer-Einrichtung für Großstrukturen 
  • Stetige Weiterentwicklung von Fertigungsmethoden 
  • Ausbau der Häfen und Konstruktion neuer Maschinen für noch effizienteres Versenden über die Wasserstraßen 

Maritime Wirtschaft in MV: Attraktiver Arbeitgeber

Die maritime Wirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern bietet nicht nur an den Häfen selbst attraktive Arbeitsplätze und vielfältige Entwicklungschancen. Insgesamt beschäftigt die Branche rund 10.000 Menschen und ist damit – unter anderem nach der Landwirtschaft – einer der größten Arbeitgeber der Region.  

Arbeit finden Beschäftigte unter anderem in diesen Bereichen: 

  • Reedereien 
  • Zulieferunternehmen 
  • Seeverkehr und Hafenwirtschaft 
  • Fischerei und Tourismus 

Der Rostocker Hafen nimmt eine besonders wichtige Position im Bundesland ein. Im Herzen der Hansestadt gelegen, ist er mit seinen rund 8.000 Schiffsanläufen pro Jahr der größte und tiefste deutsche Ostseehafen. Damit einher gehen erstklassige nautische Bedingungen, da der Hafen nur wenig Einschränkungen für Schiffe aller Art bietet.  

Neben dem Überseehafen gibt es in Rostock noch den Fracht- und Fischereihafen. Er dient als bedeutender Umschlagplatz für Güter aller Art. Hier sind nicht nur viele Dienstleister der maritimen Industrie, sondern auch eine Fülle an Forschungs- und Bildungseinrichtungen ansässig. Da sich diese Entwicklung in Zukunft fortsetzen wird und noch deutlich mehr Gebäude errichtet werden sollen, erweitert die Stadt die Kaikante und das Gleisnetz. Damit ist – im wahrsten Sinne des Wortes – der Weg für neue Innovationen und zukünftige Unternehmensgründungen frei.  

 Maritimer Tourismus

Rostock ist einer der wichtigsten norddeutschen Handels- und Umschlagplätze für Erzeugnisse und Güter aus der ganzen Welt. Jedoch macht auch der Tourismus einen großen Teil des Umsatzes in der Hansestadt aus. Mehr als 200 Kreuzfahrtschiffe mit insgesamt über 600.000 Passagieren reisen jedes Jahr in die Stadt – damit ist der Hafen der bundesweit größte seiner Art. Hinzu kommen Fahrten mit Fähren nach Finnland, in skandinavische Länder oder das Baltikum. Hier verzeichnet die maritime Wirtschaft in MV weitere 2,5 Millionen Fahrgäste. 

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