Informationen von A-Z

Sie suchen eine kurze Erklärung zu diesem oder jenen Begriff für Ihre Existenzgründung? In unserem Existenzgründerlexikon finden Sie viele Begriffe und Bezeichnungen aus den Bereichen Finanzierung, Marketing, Buchhaltung, Rechnungswesen und vielem mehr. Ohne viel Rechercheaufwand behalten Sie mit unserem Lexikon die Übersicht über die wichtigsten Bezeichnungen aus dem Bereich der Unternehmensneugründung.

  • #

    • 302 Weiterleitung
      Mit einer Weiterleitung/einem Redirect per 302 werden URLs temporär weitergeleitet. Laut dieser Definition kommt die 302 Weiterleitung also nur dann zum Einsatz, wenn die Inhalte nur für eine bestimmte Zeit den Ort wechseln. Der Zielserver liefert gemäß dem HTTP-Statuscode die Nachricht: Found (Moved Temporarily).
    • 404 Fehler
      Wird dir eine Seite mit dem Hinweis „Error 404“ angezeigt, heißt das, dass die Seite auf dem Server nicht gefunden wurde. Die Error 404 Bedeutung kann man auch ganz gut an einem Alltagsbeispiel erklären: Du wählst eine Nummer und du bekommst den Hinweis „Kein Anschluss unter dieser Nummer“. Genau das drückt auch der Error 404 aus.
  • A

    • Abschreibung
      Anlagevermögen wie beispielsweise Maschinen oder Fahrzeuge verlieren durch die Nutzung mit der Zeit an Wert. Dieser Wertverlust wird als Aufwand in der Gewinn und Verlustrechnung ausgezeichnet und in der Kostenrechnung als Kostenfaktor.
    • AdSense
      Google AdSense ist ein Online-Dienst des US-amerikanischen Unternehmens Google LLC, der Werbung auf Websites außerhalb der hauseigenen Angebote darstellt. Kern des Werbedienstes ist ein Algorithmus, der bei der Auswahl der Werbung die Inhalte der Zielwebseite berücksichtigt. Der Dienst wurde am 18. Juni 2003 gestartet und verfügte zehn Jahre später über zwei Millionen Publisher. Alleine im Jahr 2012 wurden an die AdSense-Teilnehmer weltweit über 7 Milliarden Dollar (entsprach 5,4 Milliarden Euro) ausgeschüttet.
    • Akquise
      Akquise bezeichnet den Prozess der Neukundengewinnung oder der Umwandlung von bestehenden Interessenten zu Kunden. Man unterscheidet Kaltakquise und Warmakquise. Kaltakquise bezeichnet die Neukundengewinnung mit denen man im Vorfeld keinen geschäftlichen Kontakt gehabt hat. Die Warmakquise hingegen bedeutet schon bestehende Kontakte in Kunden umzuwandeln
    • Arbeitslosenversicherung
      Wenn Sie planen selbständig zu werden, können Sie eine freiwillige Arbeitslosenversicherung abschließen. Eine Voraussetzung ist, dass Sie innerhalb der letzten zwei Jahre vor der Aufnahme der Selbstständigkeit mindestens 12 Monate versicherungspflichtig beschäftigt waren.
  • B

    • Backlinkanalyse – Disavow
      Mit einer Backlinkanalyse werden alle Links zu einer Domain auf ihre Tauglichkeit, Seriösität und Nutzen hin analysiert. Sogenannte „giftige Links“ oder „Spam-Links“ sollten nicht auftauchen – und wenn doch durch das Disavow-Tool entwertet werden.
    • Bad Neighbourhood
      Bad Neighbourhood heißt soviel wie „schlechte Nachbarschaft“. Verstößt eine Webseite massiv gegen die Suchmaschinen-Richtlinien, wird sie von den Suchmaschinen bestraft. Die Folge: Der PageRank sinkt auf Null.
    • Bilanz
      Die Bilanz, auch Unternehmensbilanz genannt, ist eine Gegenüberstellung der Aktiva (Vermögen) und der Passiva (Kapital) eines Unternehmens. Die Aktiva umfassen das Anlagevermögen und das Umlaufvermögen, das Passiva das Eigenkapital und das Fremdkapital. Die Bilanz ist ein wichtiger Bestandteil des Jahresabschlusses.
    • Buchführung
      Jeder Kaufmann nach § 1 HGB ist dazu verpflichtet alle seine Geschäftsvorfälle wahrheitsgetreu durch die Buchführung offen darzulegen. Die Buchführung dient sowohl internen Zwecken als auch externen Instituten (Finanzamt) Für interne Zwecke ist die Buchhaltung dienlich für Kontrolle von Umsätzen, Kostenkalkulation usw. Extern dient es der Offenlegung aller Geschäftsvorfälle für das Finanzamt, Banken und Kreditgebern.
    • Businessplan
      Ein Businessplan beschreibt das unternehmerische Vorhaben. Er wird für Unternehmensgründungen, bei der Neueinführung von Produkten oder auch bei Unternehmensumstrukturierungen erstellt. Wichtige Eckpunkte eines Businessplans sind Ziele des Unternehmens, Geschäftskonzept, Strategie und die Finanzplanung mit Kapitalbedarf.Mehr erfahren
  • C

    • Corporate Identity
      Die Corporate Identity, CI, soll ein unverwechselbares Unternehmensbild nach innen und außen darstellen. Die CI eines Unternehmens besteht aus einem Corporate Design (visuelle Darstellung), einer Corporate Communication (interne und externe Kommunikation), Corporate Culture (Unternehmenskultur) und einem Corporate Behaviour (Verhaltenskodex).
    • CRM
      CRM, Customer Relationship Management ist ein wichtiges Instrument für die Kundenbeziehung. Zum einen beschreibt es den Prozess und die strategische Ausrichtung des Unternehmens gegenüber seinen Kunden. Zum anderen ist mit einem CRM auch einfach nur die Technik gemeint, also das verwendete System. CRMs bieten Lösungen für genauerer Berichte zu Kundenverhalten, ROI für Marketingaktivitäten und Pflege von Kontakten.
    • Crowdfunding
      Crowdfunding ist eine relativ junge Form der Finanzierung. In Deutschland gibt es Crowdfunding seit 2010. Bei Crowdfunding werden Projekte nicht durch einen Kapitalgeber finanziert, sondern durch viele Parteien. Crowdfunding Finanzierungen finden zumeist über Online Plattformen statt. Der Vorteil ist, dass man keinen Kredit bei einer Bank oder öffentlichen Kreditinstituten anfragen muss.
  • D

    • Darlehen
      Darlehen (ugs. auch Kredit, alternative Schreibweise Darlehn; englisch loan) ist ein schuldrechtlicher Vertrag, bei dem ein Kreditgeber (oder Darlehensgeber) einem Kreditnehmer (oder Darlehensnehmer) Geld (Banknoten, Münzen, Buchgeld) oder vertretbare Sachen (Sachdarlehen) zum Eigentum überträgt und der Darlehensnehmer verpflichtet ist, nach Zeitablauf oder Kündigung Sachen gleicher Art, Güte und Menge an den Darlehensgeber zurückzugewähren.Mehr erfahren
    • Debitor
      Das Wort Debitor kommt aus dem lateinischen „debere“ und bedeutet Schulden und ist somit das Gegenstück zum Kreditor. Ein Debitor kann eine Person, ein Unternehmen etc. sein. Als Unternehmen haben Sie Forderungen gegenüber Ihren Debitoren.
    • Direktvertrieb
      Im Direktvertrieb werden die erzeugten Produkte/Dienstleistungen ohne Zwischenhändler direkt an den Kunden verkauft. Möglichkeiten des Direktvertriebes sind z.B. über das eigene Geschäft, den Online Verkauf oder über den eigenen Außendienst.
  • E

    • Eigenkapital
      Das Eigenkapital eines Unternehmens stellt das Vermögen dar, dass die Geschäftsführer/Unternehmer mit in die Unternehmung eingebracht haben bei der Existenzgründung. Die Gründer des Unternehmens haften mit diesem Eigenkapital bei Verlusten.
    • Existenzgründung
      Eine Neugründung, aber auch eine Übernahme eines Unternehmens (Unternehmensnachfolge) gilt als eine Existenzgründung. Außerdem spricht man auch von einer Existenzgründung, wenn man eine „tätige Beteiligung“ in einem Unternehmen hat. Eine tätige Beteiligung ist wenn man neben seinem Kapital auch seine Arbeitskraft einem Unternehmen zur Verfügung stellt.
    • Extranet
      Das Extranet dient zu einer besseren Verbindung zwischen Ihrem Unternehmen und externen Parteien wie Lieferanten oder Kunden. Der Vorteil eines Extranets ist der unkomplizierte Zugriff Ihrer Partner auf Ihr System womit Prozess wie beispielsweise Bestellungen vereinfacht werden.
  • F

    • Fachliche Qualifikation
      Bei einer Neugründung sollte der Gründer seine fachliche Qualifikation in seiner Branchen nachweisen können. Die Qualifizierung ist auch wichtig für die Inanspruchnahme für Förderprogramme.
    • Finanzierungsplan
      Der Finanzierungsplan ist bei einer Existenzgründung ein wichtiger Teil des Businessplans. Bei einer Neugründung eines Unternehmens, nimmt der Gründer oft mehrere Finanzierungsquellen in Anspruch. Der Finanzierungsplan enthält eine Zusammenfassung der erzielten und geplanten Finanzierungen.
    • Fremdkapital
      Fremdkapital fließt der Unternehmung durch Schuldenaufnahme bei Kapitalgebern zu. Es steht im Gegensatz zum Eigenkapital auf der Passiva Seite. Zusammen mit dem Eigenkapital bildet das Fremdkapital das Gesamtkapital des Unternehmens.
  • G

    • Gewinn- und Verlustrechnung
      Die Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) gehört neben der Bilanz zu einem Hauptbestandteil der Jahresabschlussrechnung eines Unternehmens. Bei der GuV werden alle Aufwendungen und Erträge gegenübergestellt, zumeist im Zeitraum eines Geschäftsjahres. Anhand der Gewinn- und Verlustrechnung lässt sich der unternehmerische Erfolg des Geschäftsjahres ablesen.
    • Gründungszuschuss
      Wenn man sich aus der Arbeitslosigkeit heraus selbstständig machen will, kann man einen Gründungszuschuss bei der Bundesagentur für Arbeit beantragen. Der Gründungszuschuss kann bis zu 18.000 € betragen.
    • Guerilla Marketing
      Guerilla Marketing ist eine unkonventionelle Form des Marketings. Werbeaktionen dieser Art setzen auf außergewöhnliche bis provokante Ansprachen oft mit einem Überraschungseffekt. Guerilla Marketing eignet sich auch für kleine Unternehmen und Existenzgründer.
  • H

    • Handelsregister
      Bei Neugründung eines Unternehmens besteht für „eingetragene Kaufleute“ (e.K.), Kapitalgesellschaften (GmbH etc.) und für Personengesellschaften die Pflicht sich ins Handelsregister einzutragen. Das Handelsregister ist ein öffentliches, elektronisches Register. Ins Handelsregister werden eingetragen: Firmenname, Sitz, Niederlassung und Zweigniederlassungen, Prokura, Grund- und Stammkapital, Rechtsform, Datum der Ersteintragung und Namen der Geschäftsführung.
    • Hard Skills
      Unter Hard Skills werden im Gegensatz zu den Soft Skills die fachlichen Kenntnisse einer Person zusammengefasst. Es geht hierbei vor allem um erlernte und antrainierte Fertigkeiten.
    • Herstellungskosten
      Zur Erstellung von Waren werden Materialien verwendet. Die entstandenen Aufwendungen werden als Herstellungskosten bezeichnet. Zu den Herstellungskosten gehören unter anderem der Verbrauch von Stoffen, Rohstoffen, Energien.
  • I

    • Immaterielle Vermögensgegenstände
      Immaterielle Vermögensgegenstände sind Vermögenswerte, die keine physisch Existenz haben, die aber trotzdem einen Wert für das Unternehmen haben. Beispiele sind Lizenzen, Patente und Urheberrechte. Mit Blick auf die Buchhaltung gehören die immateriellen Vermögensgegenstände zum Anlagevermögen und werden mit in die Bilanz aufgenommen.
    • Innenfinanzierung
      Bei der Innenfinanzierung werden Finanzmittel intern aus dem Unternehmen gehoben im Gegensatz zur Außenfinanzierung. Beispiele dafür sind: Wertberichtigungen, Umsatzerlöse und Rückstellungsgegenwerte.
    • Intranet
      Das Intranet ist ein nicht öffentliches Netzwerk innerhalb eines Unternehmens. Es dient vor allem als Informations- und Kommunikationsplattform für Mitarbeiter.
  • J

    • Jahresabschluss
      Der Jahresabschluss bildet aus buchhalterischer Sicht den rechnerischen Abschluss des Geschäftsjahres und ist für Kaufleuten im Sinn des Handelsrechts eine Pflicht. Der Jahresabschluss besteht aus der Bilanz und einer Gewinn- und Verlustrechnung.
    • Jahresüberschuss
      Der Jahresüberschuss stellt am Ende des Geschäftsjahres die Erträge und Aufwendungen gegenüber. Daraus ergibt sich ein Gewinn- bzw. Verlustvortrag. Der Jahresüberschuss wird in der Bilanz beim Eigenkapital ausgewiesen.
    • Juristische Person
      Die Bezeichnung „juristische Person“ ist in erster Linie nur einen Ausdruck das etwas ein Träger von Pflichten und Rechten ist. Es wird unterscheiden zwischen Juristische Personen des Privatrechts und Juristische Personen des öffentlichen Rechts. Juristische Personen des Privatrechts sind beispielsweise Aktiengesellschaften und eingetragene Genossenschaften und Juristische Personen des öffentlichen Rechts Landkreise, Gemeinden etc.
  • K

    • Kaufleute
      Unternehmer die ein Handelsgewerbe gemäß § 1 HGB betreiben, werden als Kaufleute bezeichnet. Im Sprachgebrauch ist für Kaufleute der Begriff Kaufmann üblicher.
    • Krankenversicherung
      Die Krankenversicherung erstattet dem Versicherten ganz oder teilweise bei Ausfällen, Behandlungen etc. die entstanden Kosten und sichert somit den Lebensunterhalt. In Deutschland wird die Krankenversicherung in gesetzlich und privat unterschieden. Bei der gesetzlichen wird der zu zahlenden Beitragssatz vom Staat vorgegeben bei der privaten wird er individuell festgelegt.  
    • Kredit
      Ein Kredit wird gewährt wenn ein Kapitalgeber (Banken, Institutionen etc.) Kapital an eine andere Partei verleihen. Der Kapitalgeber bekommt für sein verliehenes Kapital die Rückzahlung mit Zinsen. Bei längerfristigen Krediten spricht man von Darlehen.Mehr erfahren
  • L

    • Leasing
      Für Existenzgründer eine attraktive Alternative um hohe Anschaffungskosten zu Anfang zu vermeiden, ist das Leasing. Man kann Anlagen, Fahrzeuge etc. leasen und schont somit die Liquidität des Unternehmens. Es ist eine Möglichkeit vor allem die finanziellen Risiken bei einer Neugründung zu verringern.
    • Lieferantenkredit
      Wenn der Lieferant mit dem Kunden ein Zahlungsziel ( z.B. 2 wochen) vereinbart indem er die gelieferten Waren bezahlen kann, gewährt der Lieferant einen Lieferantenkredit dem Kunden gegenüber.
    • Liquidität
      Die Liquidität eines Unternehmens zeigt an wie fähig es ist, seine Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Eine kurzfristige Erhöhung der Liquidität kann z.B. durch Ausschöpfen des Kontokorrents erreicht werden. Nicht ausreichende Liquidität ist ein häufiger Grund für Insolvenzen.
  • M

    • Marke
      Die Marke eines Unternehmens kommuniziert optimalerweise ein unverwechselbares Bild, eine Identifikation und Versprechen an den potentiellen Kunden. Es hat somit eine sehr starke Verbindung zur Corporate Identity. Eine Marke kann u.a. ein Logo, eine Farbkombination oder einfach nur ein Buchstabe sein. Um die Marke vor Nutzung von Dritten zu schützen, muss sie ins Markenregister eingetragen werden
    • Mehrwertsteuer
      Der Begriff Mehrwertsteuer wird im Steuerrecht nicht mehr verwendet und bildet den Oberbegriff für Umsatzsteuer und Vorsteuer. Ein Unternehmer muss auf seine Einnahmen Umsatzsteuer zahlen. Die Umsatzsteuer muss auf der Rechnung separat ausgewiesen werden und wird an das Finanzamt über die Umsatzsteuer Voranmeldung abgeführt.
    • Mittelstand
      Mittelstand, auch mittelständische Unternehmen, bilden 99% der in Deutschland ansässigen Unternehmen. Quantitativ gehören Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeiter und einen maximalen Jahresumsatz von maximal 50 Mio. zum Mittelstand.
  • N

    • Nachfolge
      Nachfolge ist im Bereich der Existenzgründung eine alternative Mögichkeit der Gründung eines Unternehmens. Üblicherweise eher Unternehmensnachfolge genannt, beschreibt es eine Übernahme eines schon bestehenden Geschäfts. Der Begriff ist sehr weit gefasst, jedoch im Allgemeinen ist damit der personelle Führungswechsel in einem Unternehmen gemeint.Mehr erfahren
    • Newsletter
      Newsletter sind eine einfache und schnelle Marketingmaßnahme, die bestehende Kunden regelmäßig über Neuigkeiten des Unternehmens/Produktneuigkeiten informiert. Zumeist sind diese für den Kunden kostenfrei. Newsletter werden oft über ein CRM automatisiert per Email an den Kunden versendet, sie können aber auch per Post versendet werden.
    • Niederlassung
      Eine Niederlassung ist aus wirtschaftlicher Sicht eine feste Einrichtung/ein fester Sitz wo eine gewerbsmäßige Tätigkeit auf unbestimmte Zeit durchgeführt wird. Aus rechtlicher Sicht ist die Niederlassung laut HGB der Gerichtsstandort und der Erfüllungsort in geschäftlichen Angelegenheiten.
  • O

    • Offene Posten
      Offener Posten beschreibt innerhalb der Buchführung eine Buchung innerhalb eines Kontos, für die keine Gegenbuchung stattgefunden hat, die sogenannte Ausgleichsbuchung. Man unterscheidet hier zwischen debitorisch und kreditorisch offenen Posten. Beispielsweise wird eine Rechnung von einen Kunden Ihnen gegenüber nicht bezahlt, fehlt die Gegenbuchung im Konto und somit entsteht ein offener Posten  
    • Online Marketing
      Beim Online Marketing werden die Dienstleistungen und Produkte des Unternehmens über das Internet beworben und verkauft. Die bekanntesten Online Marketing Maßnahmen sind Suchmaschinenmarketing, Social Media und E-Mail Marketing.
    • Outsourcing
      Beim Outsourcing werden bestimmte Aufgaben, die ein Unternehmen seinen Kunden anbieten will, an Dritte ausgelagert. Oft wird dazu ein auf das Aufgabengebiet spezialisierter Dienstleister herangezogen.
  • P

    • Passiva
      Das Passiva in der Bilanz stellt dar wie das Unternehmensvermögen auf der Aktiva Seite finanziert worden ist. Die Passiva Seite wird unterteilt in das Eigenkapital und das Fremdkapital.
    • Personalkosten
      Personalkosten gehören in vielen deutschen Unternehmen zu einem Hauptbestandteil der Kosten. Jeglicher Einsatz von Arbeitnehmern, die im täglichen oder temporären Arbeitsprozess eingebunden sind, verursachen Personalkosten.
    • Prokura
      Prokura bedeutet „für etwas Sorge tragen“ bzw. „Fürsorge“ und kommt aus dem lateinischen. „Pro“ = „für“ und „cura = „Sorge“. Ein Prokurist (eine Person) wird vom Geschäftsführer mit einer Prokura ausgestattet, das bedeutet der Prokurist bekommt eine geschäftliche Vertretungsmacht.
  • Q

    • Qualitätsmanagement
      Ein systematisches Qualitätsmanagement soll einem Unternehmen dabei helfen die betrieblichen Prozesse hinsichtlich der Qualität dauerhaft zu überprüfen. Beispielsweise können Mitarbeiterqualifikationen, Verwaltungsabläufe und Fertigungsverfahren laufend geprüft werden.
  • R

    • Rechtsform
      Bei einer Gründung oder Umstrukturierung eines Unternehmens muss eine passende Rechtsform gewählt werden. Rechtsformen sind beispielsweise Kapitalgesellschaften wie GmbH oder Einzelunternehmen. Die passende Rechtsform für das eigene Unternehmen basiert auf vielen Faktoren wie z.B. die Fragestellung wie sollen die Eigentumsverhältnisse und die Risikoverteilung stattfinden.
    • Reingewinn
      Auch manchmal Reinertrag genannt, ist es das positive Ergebnis am Ende des Jahres. Je nach Rechtsform kann die Ausweisung des Reingewinns eines Unternehmens ein wenig anders dargestellt werden, grundsätzlich ist der Reingewinn aber in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Es ist das positive Ergebnis, wenn die Erträge die Aufwendungen übersteigen.
    • Rentabilität
      Die Rentabilität ist eine betriebswirtschaftliche Kennzahl die Aussage darüber gibt, wie erfolgreich einzelne Bereiche des Unternehmens sind. Oft geht es dabei um eingesetztes Kapital aber auch Umsätze etc. Bei der Rentabilität werden verschiedene betriebsinterne Größen ins Verhältnis gesetzt um daraus die Wirtschaftlichkeit zu überprüfen. Gängige Kennzahlen sind Eigenkapitalrentabilität, Umsatzrentabilität und Fremdkapitalrentabilität.
  • S

    • Schufa
      Die Schufa (Abk. für: Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung) ist eine privatwirtschaftliche Aktiengesellschaft. Die Schufa informiert Kreditinstitut aber auch Privatpersonen (Vermieter) über die Kreditwürdigkeit von Privatpersonen. Kapitalgeber und anderen Parteien bekommen z.B. bei eine Kreditanfrage somit einen ersten Eindruck ob die Person Ihren Zahlungsverpflichtungen regelmäßig nachgekommen ist.
    • Stammkapital
      Das Stammkapital ist eine Mindesteinlage von 25.000 Euro und ist bei einer Gründung einer GmbH verpflichtend. Dabei muss das Stammkapital nicht zwingend ein Geldbetrag sein, sondern kann auch eine Sacheinlage sein wie z.B. Anlagen und Maschinen. Die UG ist eine haftungsbeschränkte Variante der GmbH und hier beträgt das Mindeststammkapital 1 Euro.
    • Standort
      Für Existenzgründer ist die Standortwahl ein entscheidendes Kriterium. Bei der Entscheidungsfindung sollten verschiedene Fragestellungen im Mittelpunkt stehen. Ist Kundenverkehr für mich wichtig? Wie hoch ist die Miete? Oder kommt eventuell Home Office in Frage?
  • T

    • Teambuilding
      Teambuilding ist im Personalmanagement ein Teil der Personalentwicklung. Es werden kleine Gruppen gebildet um ein Ziel eigenverantwortlich als Team zu erreichen. Zumeist werden Team gebildet, die im Arbeitsalltag nicht zusammenarbeiten um das Teamgefühl zu stärken. Die Ziele von Teambuilding können sehr zahlreich sein: Schaffung eines positiven Arbeitsklimas, besseres Verständnis füreinander und vieles mehr.
    • Tilgung
      Der Begriff Tilgung beschriebt die Abzahlung von mittel bis langfristigen Schulden (Darlehn, Kredit usw.) in Teilbeträgen. Für Existenzgründer ist ein Tilgungsplan sehr wichtig, weil er in den Finanzierungsplan innerhalb des Businessplans mit einfließt.
    • Transaktion
      Eine Transaktion wird als eine Übertragung von Werten beschrieben. Das kann beispielsweise die Kontrolle und Bezahlung einer Rechnung sein. Transaktionen werden im Sprachgebrauch zumeist mit der elektronischen Datenverarbeitung verbunden, es kann aber auch eine Übergabe von Gegenständen oder Wirtschaftssubjekten sein.
  • U

    • Umlaufvermögen
      Zum umlaufvermögen eines Unternehmens gehören z.B. Hilfs- und Betriebsstoffe und sie zeichnen sich dadurch aus, dass Sie nur kurzzeitig im Unternehmen vorhanden sind (Umlauf) im Gegensatz zum Anlagenvermögen, welches dem Geschäft langfristig zur Verfügung steht. Das  Umlaufvrmögen dient zum einen dem Aufrechterhalten der Geschäftsprozesse ( Verbrauch von Betriebsstoffen) aber auch zur Veräußerung (Wertpapiere). In der Bilanz sind sie auf der Aktiv Seite erfasst.
    • Umsatz
      In der Betriebswirtschaft ist der Umsatz die Summe der verkauften Leistungen in einen bestimmten Zeitraum. Der Umsatz wird auch oft als Erlös bezeichnet.
    • Umsatzsteuer-Identifikationsnummer
      Eine Umsatzsteuer-Identifikatiosnummer (USt-IdNr.) benötigt jedes Unternehmen, dass innerhalb der Europäischen Union Waren oder Dienstleistungen veräußert und/oder bezieht. Mit der USd-IdNr. kann in Geschäften innerhalb Europas die Umsatzsteuer z.B. bei Rechnungen ausgewiesen werden. Die USt-IdNr. kann ein Unternehmer zusätzlich zu seiner Steuernummer anfordern.
  • V

    • Versicherung
      Als Existenzgründer sollte man darüber nachdenken, sich mit Versicherungen gegenüber einigen Risiken abzusichern. Versicherungen sollten auch im Businessplan aufgezeigt werden. Zu den meistgenutzten Versicherungen gehören Absicherung gegen betriebliche Schäden (Wasserrohrbruch etc.) aber auch die Versicherung für die persönlich Arbeitskraft. Bei eigenem Ausfall kann dies speziell anfangs erhebliche Auswirkung auf das Geschäft haben.
    • Vertrieb
      Der Vertrieb ist eine Funktion in einem Unternehmen, die darauf ausgerichtet ist, die Produkte/Dienstleistungen dem Markt und Kunden verfügbar zu machen. In einigen Unternehmen ist der Vertrieb eine eigene Abteilung in anderen wird der Vertrieb von anderen Abteilungen mitgetragen.
    • Vorsteuer
      Die Vorsteuer ist die Umsatzsteuer die dem Unternehmen beim Erwerb von Waren von einem Lieferanten in Rechnung gestellt wird. Sie später wieder in der Umsatzsteuer Voranmeldung verrechnet.
  • W

    • Warenwirtschaftssystem
      Das Warenwirtschaftssystem WaWI ist ein Programm, dass den gesamten Handel des Unternehmens in einem System zusammenfasst. Es verbindet die Warenlogostik, den Einkauf und den Verkauf der Waren. Mit einem WaWI können die gesamten Warenströme erfasst werden.
    • Website
      Eine Website ist eine Online Präsenz des Unternehmens im Word Wide Web. Es kann dem Unternehmer als einfache digitale Visitenkarte bis hin zur Verkaufsplattform dienen.
    • Wettbewerbsverbot
      Der Arbeitnehmer, Geschäftsführer darf während eines bestehenden Arbeitsverhältnisses nicht für einen Mitbewerber im gleichen Geschäftsbereich tätig werden. Mit entsprechender Absprache kann dieses Verbot aufgehoben werden
  • Z

    • Zielgruppe
      Mit Zielgruppe ist der Kundenkreis gemeint an den Sie Ihr Produkt/Dienstleistung verkaufen wollen. Die Definition der Zielgruppe ist ein wichtiger Ausgangspunkt für Ihre Marketingaktivitäten. Oft wird schon im Businessplan eine erste Zielgruppe definiert. Das dient unter anderen dazu, dass Kapitalgeber den Gesamtmarkt Ihrer Unternehmung einschätzen.
    • Zinsen
      Existenzgründer müssen in der Regel Ihr Unternehmen durch Fremdkapital finanzieren durch Kredit, Darlehn usw.. Fremdkapital wird nicht kostenfrei verliehen. Auf die monatliche Rückzahlung werden Zinsen erhoben, die am Ende der Laufzeit den ursprünglichen Auszahlungsbetrag überschreiten. Die Zinsen sind sehr allgemein ausgedrückt der Gewinn den der Kapitalgeber erhält für die Bereitstellung des Geldes/der Ware.
    • Zinssatz
      Der Zinssatz ist der prozentuale Wert der bei Aufnahme eines Kredit festgelegt wird. Er bestimmt die Höhe der Zinsen die in die Tilgung des Kredits einfließen.