Existenzgründerpreis 2018 Neubrandenburg Outness Foto: Outness Das Risiko eventueller Schadensersatzforderungen abgebildeter Personen durch Veröffentlichung des Lichtbildwerks trägt allein der veröffentlichende Verlag. Eine Haftung des Autors für durch Veröffentlichung entstandene Persönlichkeitsrechtsverletzungen abgebildeter Personen ist ausgeschlossen.

Rückenschule. Progressive Muskelentspannung. Herz-Kreislauf-Training. Ganzkörpertraining. Sturzprävention und -prophylaxe für Senioren. Und – für junge Mütter – demnächst auch Sport mit Baby. Das alles organisiert die Neubrandenburger Outness GbR – eine Art Fitness-Lieferservice. Und wer sind die Kunden? „Sowohl Privatleute als auch Firmen – von der Bäckerei bis zur Sparkasse, vom Steuerbüro über Callcenter bis zum Fahrradhaus – aber auch Mitarbeiter und Bewohner von Altenheimen sowie Kinder und Erzieher in Kitas“, erklärt Mitbegründer und Inhaber Hannes Schröder. Der heute 29-Jährige studierte Fitnessökonomie und organisierte danach das betriebliche Gesundheitsmanagement einer Neubrandenburger Wohnungsbaugesellschaft. Zusammen mit Andreas Windisch (43), jahrelang Selbstständiger im IT-Bereich, entwickelte er 2016 das Projekt Outness: „Out“ für draußen (englisch: outdoor) und „ness“ für Fitness.

Motto: „Mehr als nur Sport.“ Denn neben Gesundheit und Prävention gehe es bei Outness auch um soziale Werte. „Um Freundschaft, Zusammenarbeit, Glück, Zufriedenheit“, erklärt Andreas Windisch. Und das komme sehr gut an: Zunächst vor allem in und um Neubrandenburg tätig, erweiterten die beiden Sport-Unternehmer ihre Angebote seither auf die Seenplatte, auf Vorpommern-Greifswald, auf die Uckermark. Derzeit zählt das Team neun Mitarbeiter: Ergo- und Physiotherapeuten, Sportwissenschaftler – allesamt in Vollzeitstellen – die als Trainer in der Regel einmal pro Woche ihre Kunden in etwa 50 Kilometer Umkreis ansteuern. Im Gepäck: kleine Sportgeräte wie Springseile, Hanteln, Bälle, Gummibänder, Balancekissen, Matten. Soweit es das Wetter erlaube, werde im Freien trainiert – in Gruppen mit acht bis zwölf Leuten, je 60 Minuten. Im Winter könnte man die meisten Übungen auch in Seminarräumen, Speisesälen, ausgeräumten Büros oder Fluren absolvieren. Und ganz nach Wunsch des Kunden vor der Arbeitszeit, in Pausen oder nach Feierabend, erklärt Windisch.

Ziel von Outness: „Expandieren“, betont Windisch. „In fünf Jahren wollen wir ganz Mecklenburg-Vorpommern abdecken. Mit je einem Standort pro Kreis – mit jeweils fünf bis sechs Trainern.“ Dafür nötig: 30 bis 35 Trainer. Denkbar sei auch, Outness bundesweit als Fran­chi­se aufzuziehen. Der Markt für derartige, von den Krankenkassen zertifizierte Präventionskurse sei riesig. Positiv: Ein Großteil der Kosten für die Vorsorgemaßnahmen werde von den Kassen übernommen. Thomas Luczak

https://www.outness.de

outness GbR
Andreas Windisch und Hannes Schröder
Feldstraße 3
17033 Neubrandenburg